Epilepsie bei Hund und Katze - Klassische Homöopathie kann helfen!

 

Epilepsie bedeutet eine leichte Erregbarkeit der Nervenzellen im Gehirn und dadurch ausgelöste schwere oder weniger schwere Krämpfe des Körpers.

Diese niedrige „Krampfschwelle“ des Gehirns kann entweder erblich oder erworben sein. Ist sie erworben (sogenannte sekundäre Epilepsie), dann ist die Ursache meist eine Grunderkrankung organischer Natur und die epileptischen Anfälle eine Folge dieser Krankheit. Bei erfolgreicher Behandlung der Grunderkrankung treten Krampfanfälle in der Regel nicht mehr auf.

Handelt es sich jedoch um eine erblich bedingte Epilepsie (also primäre oder idiopathische Epilepsie), dann gibt es keine Grunderkrankung, die man behandeln könnte, sondern das Problem liegt im Gehirn des Tieres selbst. Hier ist eine lebenslange Therapie mit Antiepileptika (z. B. Phenobarbital oder Kaliumbromid) häufig die einzige Möglichkeit, das Tier krampffrei zu bekommen. Primäre Epilepsie ist bei einigen Hunderassen erblich bedingt (z.B. bei Golden Retriever, Labrador Retriever, Beagle, Pudel, Cocker Spaniel, Deutscher Schäferhund u.a.).

 

Ein Tier mit primärer Epilepsie zu haben, kann für die Besitzer eine schwere seelische Belastung sein. Selbst wenn die Krankheit frühzeitig diagnostiziert wird, so ist trotz lebenslanger Einnahme von Phenobarbital und Kaliumbromid bei vielen Tieren keine Anfallsfreiheit möglich. Zudem haben die Medikamente – wie alle Allopathika – massive Nebenwirkungen. Bezüglich Phenobarbital kann es zudem mit verschiedenen Medikamenten zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. Viele Tierbesitzer können oder wollen sich damit nicht abfinden und suchen deshalb nach Alternativen zur schulmedizinischen Therapie. Hier bietet Klassische Homöopathie eine Möglichkeit.

 

Der erste Schritt der Epilepsie-Therapie ist die Ermittlung ihrer genauen Ursache. Das bedeutet, es sollte in jedem Fall abgeklärt werden, ob eine primäre oder sekundäre Epilepsie vorliegt und – im Falle einer sekundären Epilepsie – die Ursache der selbigen ermittelt werden. Nur so ist eine adäquate homöopathische Behandlung möglich – schließlich will niemand an der Ursache vorbei therapieren! Ohne umfassende Diagnostik sollte nicht begonnen werden!

 

Die homöopathische Therapie beginnt mit der Ermittlung des sogenannten konstitutionellen Mittels des Tieres – das ist das Mittel, welches (homöopathisch gesehen) der momentanen Konstitution des Tieres entspricht. Hierbei ist eine ausführliche homöopathische Fallaufnahme das A und O.

Neben der konstitutionellen Herangehensweise ist auch ein organotroper Ansatz möglich – das bedeutet, man behandelt die Krämpfe je nachdem wie sie sich nach außen darstellen. Welche Therapieform man wählt, hängt vom jeweiligen Fall ab und muss individuell entschieden werden.

Natürlich ist die homöopathische Therapie auch parallel zur schulmedizinischen Behandlung mit Phenobarbital möglich! Bei erfolgreicher Therapie können schulmedizinische Medikamente nach und nach ausgeschlichen werden.